Mittwoch, 12. November 2008

Sternennacht

Eine sternenklare Nacht im Februar vor ca. 10 Jahren. Ich bin mit meinen Eltern und meiner Freundin Tanja (Hoi Tanja, JETZT bist du in meinem Blog...) in den Skiferien auf der Bettmeralp. 
Diese sternenklare Nacht verbringen wir zwei jungen Frauen im Mountain Rock Café und geniessen das Leben, die Live-Band und am allermeisten den wunderschönen Sänger der Band. Nein ehrlich, so einen schönen Mann habe ich seither nie mehr gesehen. 
Tanja und ich sprechen den Superbeau an. Und hey! der ist nicht nur schön, sondern auch überaus sympathisch! Er teilt sogar sein Bier mit mir!!! William heisst er und kommt von Barbados, seine Mutter ist Schweizerin. Den Rest des Abends verbringen wir mit William und seiner Band und ein bisschen Bier. Als wir aus dem Lokal rauskommen, steht William neben mir und sagt etwas (an das sich leider weder Tanja noch ich genau erinnern können... gopf!!! Aber Tanja ist sich ganz sicher, dass mir William das Angebot gemacht hat, die Nacht mit ihm zu verbringen! Ehrlich!) Und was sage ich? Mit einem Blick in die Sterne: "Ja, heute sind die Sterne wirklich wunderschön". Super Martina!
Später in der Nacht - schon fast am Morgen - zotteln Tanja und ich nach Hause; brav, ohne "Körperkontakt".

Heute, 10 Jahre nach diesem Ereignis, bin ich mir ganz sicher, dass ich William damals das Herz gebrochen habe. Soviel ich weiss, ist er zwar jetzt verheiratet und hat ein Kind, und er ist ein erfolgreicher Musiker. Aber eigentlich sind alle Lieder nur ein Versuch, über den schmerzlichen Verlust hinwegzukommen. Ach William White - you can't stop loving me...