Mittwoch, 7. Oktober 2009

staying at hostels...

Budget-technisch habe ich mich entschieden, meine Nächte in Irland in Hostels zu verbringen. Schon spannend, wer da so alles in einem Zimmer zusammengewürfelt wird. Die ersten beiden Nächte habe ich mit vier Koreanerinnen verbracht. Ihre Lieblingsbeschäftigung war, spät in der Nacht nach Hause kommen, Licht einschalten und mindestens eine Stunde möglichst laut auf koreanisch reden.
Da war es doch ganz nett, in Donegal alleine im ganzen Hostel zu sein. In Galway hatte ich das Vergnügen, in einem gemischten Achterzimmer zu schlafen. Der Geruch nach (etwas... viel) übermässigem Alkoholkonsum sämtlicher Anwesender war irgendwie nicht so schön.
Zurück in Dublin traf ich auf eine schampar nette Kanadierin um die 40. Sie war mit ihrer Tochter unterwegs durch Europa. Das erste, was sie mir mitteilte, war dass sie schnarchen werde, da sie sehr erkältet sei. Nett wie ich bin (und wohl auch naiv), hab ich gesagt, dass das kein Problem sei. Aber Mammamia, so ein Schnarchen habe ich noch nie gehört. Die ganze Nacht war das ein Lärmpegel... An Schlaf war nicht zu denken. Mein einziger Trost war, dass die am nächsten Tag weg sein würde. Doch leider hat sich Madame entschieden, noch eine Nacht in Dublin zu bleiben. Was mich wiederum dazu brachte, das Zimmer doch noch einmal zu wechseln. Zwar war ich die letzte Nacht mit 6 Frauen und einer Loonatic in einem Raum, doch wenigstens war kein Schnarchler dabei.
Leider mussten die ersten Girls schon um halb fünf aufstehen, aber easy...