Dienstag, 22. März 2011

Wie man sich aus lauter Dummheit selber zum Essen einlädt

Heute Mittag hab ich mich zum Essen mit einem netten Herrn verabredet. In einem Restaurant, das sehr empfehlenswert ist und wo der Service ausgezeichnet ist. Wir haben uns gut unterhalten über dies und jenes, ein wirklich erholsamer Mittag mit gutem Essen, guter Gesellschaft und hervorragendem Kaffee.
Wie das so ist, zahlt man nach dem Essen normalerweise auch für die erbrachte Leistung. Es sei denn, man stellt sich super dumm an. So wie ich heute. Vor lauter 50er und 100er-Nötli auf dem Tisch habe ich gar nichts mehr kapiert.
Ich habs wirklich richtig gemeint, wollte rechnen, halb und halb . Wenn es also 50 Franken gesamt kostet, dann müsste jeder von uns 25 Franken zahlen (solche Rechnungen übe ich momentan grad mit meinen Zweitklässlern...). So, da legte ich ein 100er-Nötli hin, er ein 50er-Nötli. Ich liess erst beides auf dem Tisch liegen, dann merkte ich, dass da zu viel Geld lag und steckte das 100er-Nötli wieder in mein Portemonnaie, denn das 50er-Nötli auf dem Tisch war ja genug, um unser Essen zu bezahlen...

Genau, der mathematisch durchschnittlich (eigentlich sogar der unterdurchschnittlich) begabte Leser hat es sofort gemerkt - da stimmt was nicht...! Ich habe es tatsächlich geschafft, mich selber zum Essen einzuladen, ohne es zu merken.

Sorry N., aber hier hat sich grad noch mal bestätigt, dass es wohl effektiv besser ist, wenn ich nicht mehr unterrichte...
Ich komme auf dich zurück!