Dienstag, 16. Juni 2009

Wider die Gravitation

Ich liebe meine Wohnung! Vor allem in der Küche bin ich gern. Die ist irgendwie super gemütlich. Da ist alles drin, was man braucht. Sogar eine Waschmaschine. Die hab ich heute mal wieder angeworfen. Sie hat ja so ihre Tücken. Manchmal hält sie mitten im Programm an und will nicht mehr weiter drehen. Da weiss ich inzwischen, was ich machen muss, damit doch noch alles gut kommt und ich am Schluss frisch duftende Wäsche hervorzaubern kann. Doch heute hat mir das liebe Ding einen neuen Streich gespielt und ich bin unendlich froh, dass ich die Maschine erst gestartet hab, als ich zuhause war. Denn was wäre wohl passiert, wenn ich gemütlich in der Stadt unten gesessen, an der Reuss einen Kaffee genossen und dabei keine Ahnung gehabt hätte, dass das Abwasser meiner Waschmaschine nicht nach unten, sondern ausnahmsweise nach oben fliesst...
Da ich aber eben grad am Köcherlen war, hab ich entdeckt, dass mein Spülbecken sich langsam mit Waschmaschinenabwasser füllte - mann, so ein Mist. Zuerst hab ich dem Geschehen noch ungläubig zugeschaut, aber spätestens, als das Wasser schon fast über den Rand lief, musste ich reagieren. Was blieb mir auch anderes übrig, als mit einem Becken das Wasser abzuschöpfen und in der Toilette wieder zu seinem natürlichen Gravitationskraft-bedingten Lauf zu verhelfen. Nun weiss ich also auch, dass ich pro Waschgang (40 Grad) mindestens 45 Liter Wasser verwende...