Ich habe einen neun Job! Einen, wo ich nicht mehr in Jeans und Tiischii auftauchen kann. Was mit sich bringt, dass ich meine Garderobe ein wenig (ha!) aufmöbeln muss (ha! darf!)
Leute, echt, ich hatte noch nie so Spass am shoppen! Plötzlich macht es Freude, in Umziehkabinen zu stehen und mich in neue Gwändli zu stürzen. Manchmal auch zu zwängen. Das mit den Kleidergrössen ist ja immer sehr relativ. Was XS in der einen Marke, ist ein L in der anderen. Mittlerweile hab ich zum Glück ein Auge für passende Kleider entwickelt. Nur noch selten hab ich Angst, dass die Naht reisst, wenn ich den Jupe über mein Füdli ziehe oder das Top über meine Oberweite rupfe…
Tatsächlich fühle ich mich ein wenig wie Pretty Woman. Die nette Verkäuferin im WE zum Beispiel bringt mir Kleid um Kleid, ein Glas Wasser, zupft mal ein bisschen an der Bluse, büschelet dann meine Hose zurecht und legt mir einen Schal gekonnt um den Hals. Und immer wieder bringt sie neue Kombinationen, Möglichkeiten, Farben. Eine Fachperson halt.
Nice.
Die andere super Verkäuferin im Phase Eight ist so begeistert von den Kleidern in ihrem Laden, dass sie sich auch grad ein paar zur Seite legt, die sie später ausprobieren will. Äusserst ansteckend diese Begeisterung für schöne Kleider! Und sie gibt mir ein paar Tips von wegen Kleidern und weiblichen Rundungen…
Momoll, ich muss schon sagen: So mit 20 Kilo weniger auf den Hüften und am Ranzen (gut, da ist noch Potenzial vorhanden…) macht Kleider ausprobieren viel mehr Spass!