Jaja, ich weiss ich weiss. Ihr wundert euch. Ihr fragt euch. Ihr kommt täglich mehrmals hierhin. Schaut nach, was da steht. Wie es mir ergangen ist im guten alten Landratsamt. Mit dem Behinderten-Parkplatz als Schweizer-Fänger-Falle vorne dran. Und da steht nichts.
Also, bis gerade eben.
Denn jetzt kommt die offizielle Meldung, dass ich nun eine offzielle Aufenthaltsbewilligung habe. Der deutsche Staat erlaubt mir, mich hier aufzuhalten. Also, in meiner Wohnung. Und bei meiner Arbeit (wenn man - oder in meinem Falle frau - denn eine hat...). Arbeit ist wichtig. Da muss man hin. Und zum Einkaufen. Da darf ich auch hin. Damit ich daheim lecker Essen machen kann. Seit einigen Wochen darf ich mich sogar beim Coiffeur - pardon: Frisör - aufhalten (und da werde ich morgen hingehen - my first Gwafför-Visit in Germany - stay tuned). Aber zum Baumarkt, da darf ich nicht mehr hin. Also, zumindest nicht ohne negatives Testresultat. Keine Aufenthaltsbewilligung für Baumärkte, Bastelläden, Blumenläden? I don't know. Ich tscheggs nicht. Ich find's zum Heulen. Zum Davonlaufen. Bloss: Wohin? Und wie weit käme ich wohl? Denn um 22 Uhr muss ich dann eh wieder drinnen sein. Ausgangssperre. You know. Das Ding, das man in Krisengebieten verhängt.
Noch nie hat dieser Spruch in meinen prosaischen Ergüssen hier drin so viel Sinn gemacht, wie heute:
"Die Welt ist aus den Fugen."
Interessanterweise ein Zitat eines bekannten (Radio)-Polizisten.