Sonntag, 29. März 2009

IKEA am Samstag

Letzten Samstag wagte ich es - ich war in der IKEA! An einem SAMSTAG!
Voller Freude stellte ich um 9.10 Uhr das Audi-Schiff meiner Mutter auf einen freien Parkplatz ab. Und zwar so, dass ich dann einfach geradeaus weg fahren kann.(aufmerksamen Lesern fällt vielleicht schon hier etwas auf.)
So, dann war ich unterwegs im Paradies. Hey! so viele schöne Sachen! Am liebsten hätte ich grad alles gekauft. Vernünftig wie ich bin (ok, manchmal), habe ich mich jedoch schön auf das Allerwichtigste beschränkt. Dieses Allerwichtigste setzte sich aus 2 grossen und 2 kleineren, dafür umso schwereren Paketen zusammen. Beladen mit diesen 4 Karton-Ungetümen kam ich um 11.30 Uhr beim Schiff an. Und was realisierte ich da wohl? Waseliwas? Jawohl - beim Parken habe ich nichts, aber auch wirklich gar nichts überlegt. Wie um Himmels Willen sollte ich denn nun meine schweren Pakete in den Kofferraum verstauen? Links, rechts und hinten standen Autos und überall warteten Autos darauf, einen frei werdenden Parkplatz zu ergattern. Nun, ich glaube, mit 30 Jahren nimmt man solche Sachen irgendwie cooler als noch mit 25. Damals hätte ich versucht, alles möglichst schnell und möglichst souverän ins Auto zu laden. Letzten Samstag wars mir piepegal, was die Leute in den wartenden Autos wohl denken mochten, als ich die Pakete unglücklicherweise zwischen dem Kofferraum-Deckel und dem Auto hintendran einklemmte und ich das ganze Zeugs weder vürezi noch hingerzi bewegen konnte. Den Leuten war es wohl auch egal, geholfen hat jedenfalls niemand.
Als ich nach 10 Minuten dann endlich alles geladen hatte und die Fahrertür aufschloss, fragte mich eine Frau, deren Mann im Auto wartete und die mich vorhin beobachtet hatte: "Fahren Sie jetzt weg?". Ja, was konnte ich da wohl noch sagen? Waseliwas? Die einzig richtige Antwort in dieser Situation war: "nein". Die Tür schloss ich wieder und ich drehte noch eine Extrarunde durch den Mediamarkt. 
Ich bin doch nicht blöd!