Dienstag, 20. März 2012

Ich reinige also bin ich

Im Eingangsbereich der Jugi gibt es eine neue Kaffeemaschine. Die macht super Kaffee und prima Cappuccino. Mit einem einfachen Knopfdruck läuft der gewünschte Kaffee in die Tasse. Wie man das halt kennt von Kaffeemaschinen.
So.
Leider stellt sich die Reinigung dieser Maschine als nicht ganz so einfach heraus wie das Beziehen eines Kaffees...
Mammamia.
Die letzten drei Tage habe ich mindestens 3 Stunden meiner Arbeitszeit (als Rezeptionistin) mit Kaffeemaschinen-Putzen verbracht...! Also, ich weiss ja, dass ich nicht nur an der Rezeption stehen und mich mit meinen Gästen vertörlen kann. Da gehören schon noch ein paar andere Dinge dazu.
Aber das? Also, ich weiss nicht...
Irgendwie finde ich, ich könnte die Zeit besser nutzen, als vor einer dampfenden und tropfenden Maschine zu stehen und ihr dabei zu zu sehen, wie die Wasserschale langsam überläuft, alles Wasser unter die Maschine auf das Holz läuft, langsam Richtung Kabel fliesst und sich dann unter dem kleinen Kühlschrank ansammelt...
So ein Scheiss - ehrlich! Beim dritten Mal war ich wenigstens schon bereit mit 1000 Lappen, Eimer und Brieföffner, um die Lappen unter die Maschine zu schoppen. Das war schon mal eine gute Idee...
Noch besser war die Idee, meine Sorgen unseren beiden Zivis zu klagen. Die haben nämlich ein wenig an der Maschine herumgefiguretlet, ein, zwei Schläuche verlegt und siehe da - das Wasser nimmt nun den richtigen Weg und läuft schön säuberlich in den dafür vorgesehenen Eimer ab.
Nice.