So hat kürzlich eine Freundin die aktuelle Lage der Nation - wenn nicht sogar der Welt - beschrieben. Und ja, ich kann durchaus etwas damit anfangen. Wie konnte es so weit kommen, dass wir uns in unseren Häusern verkriechen? Angst vor Begegnungen haben? Soziale Treffpunkte meiden? Wovor fürchten wir uns?
Ich pendle zwischen Vertrauen in die Regierung und immer grösser werdenden Zweifeln an den Massnahmen. Was wird hier wie stark gewichtet? Ich verstehe es nicht mehr. Ich finde, es wird Zeit, dass wir lernen, mit diesem Virus zu leben. Und nicht, uns vor ihm zu verstecken. Es ist hier und ich denke, es wird auch hier bleiben. Es wird auch in Zukunft im Restaurant sitzen, im Theater mithören, beim Tanzen mitschwingen, im Hotel übernachten... wenn es denn in Zukunft diese Orte noch gibt.
Ich will mich nicht vor anderen Menschen fürchten. Misstrauisch sein, wenn jemand hustet. Auf Abstand gehen, wenn ich jemanden mag.
Das fühlt sich alles immer verkehrter an.
Nicht richtig.
Nicht gesund.
Psychotisch.