Dienstag, 30. November 2010

Neulich im Zug

Zugfahren ist ja mitunter sehr spannend. Da war ich neulich unterwegs nach Zürich in ein interessantes Restaurant, das einen sympathischen Service, gutes Essen, selbst gebrannten Grappa und vorzüglichen Kaffee hat. Doch das will ich ja jetzt eigentlich gar nicht erzählen. Aber nur noch kurz: Falls ihr mal einen Veganer zu Gast habt oder mit Freunden geschlagen seid, die Glutenallergie haben, dann macht euch nicht die Mühe, sämtliche Betty Bossy Bücher nach geeigneten Rezepten zu durchforsten, ladet sie einfach an die Langstrasse hierhin ein.
So, nun wieder zurück zu meinem Zug: Da war ich also unterwegs nach Zürich, mitten im Feierabend-Zugs-Verkehr. In meinem Abteil unterhielten sich eine Deutsche und ein Romand über digitale Archive, demoskopische Umfragen (oder so was in der Art), Bedürfnisse von R.P. (Name der Redaktion bekannt...! und 1000 Mal im Zug gehört -wo bleibt denn da denn der Datenschutz...?!) Nun ja, da habe ich also herausgefunden, dass R.P. ein digitales Archiv wünscht und wohl noch viel mehr... Ich habe nicht alles verstanden, aber ich glaube, die beiden lieben ihren Job!
So, die sind dann in Zug ausgestiegen und 3 neue Leute setzten sich zu mir. Als erstes eine unglaublich extrem schwangere Frau! Als sie sich neben mich setzte, wurde ich automatisch 10 cm nach links geschoben. Mir kam das Lied "Monster" in den Sinn mit dem "Monsterbody". Und vis-à-vis von mir sassen zwei junge Herren. Ein Asiat und ein Australier (nehm ich jetzt einfach mal an). Gerade als der Australier (ehrlich gesagt ziemlich gut aussehend) seine Handschuhe auszog, bewunderte ich seine Hände und machte mir halt so Gedanken, die sich halt Frauen machen, wenn sie Männer mit schönen Händen sehen. Und was macht der junge schöne Mann? Er lehnt seinen Kopf an die Schulter seines Freundes, bekommt einen kleinen Kuss auf die Stirn und schläft friedlich ein...