Wer von euch schon mal in Trinidad war, kann mir nachfühlen... Da war ich also zusammen mit meiner Freundin P. in diesem herrlichen Städtli in Cuba. Und erlitt fast eine Hirnerschütterung...
Das ging so:
Am Sonntag Mittag kommen wir mit dem Bus in Trinidad an. Schon beim Aussteigen werden wir belagert von Männern und Frauen, die uns ihr Casa als das beste und günstigste und schönste und herrlichste und colonialste undsoweiterundsofort anbieten wollen.
So.
Wir wissen noch nicht, wo wir genau hinwollen. Eigentlich haben wir keinen blassen Schimmer. Irgendjemand hat uns mal was von "Gustavo" erzählt. Da soll es prima sein.
P. organisiert uns ein Taxi.
Jaja, ein Taxi. Ein Bici-Taxi! Ach, ich LIEBE diese Taxis!! Bloss in Trinidad ist die Fahrt mit denen noch ein wenig ungemütlicher als sonst. Trinidad verfügt nämlich über ein Kopfsteinpflaster, das sogar mit Wanderschuhen schwierig zu begehen ist.
So sieht das ungefähr aus:
So, da sitzen wir also auf diesem Bici-Taxi. Wir zwei plus unser Gepäck. Zuerst geht es gerade aus. Das geht gut. Schüttelt ein wenig (saumässig!), aber es geht. Dann geht es bergauf. Das geht weniger gut. Also, für uns schon, mal abgesehen vom Geschüttel. Aber der Taxi-Fahrer schwitzt aus allen Poren. Unser Angebot, kurz abzusteigen, damit er es ein wenig einfacher hat, lehnt er stolz ab. Und das, obwohl wir quasi an Ort treten. Irgendwann sieht der nette Fahrer es ein, dass er es alleine wohl doch nicht schafft.
Was für ein Glück, dass an der nächsten Ecke grad ein paar Cubaner stehen, die kurzerhand Hand anlegen und uns ein wenig hochschieben. Schönes Bild, oder? P. und M. und unser Gepäck und zwei Cubaner, die die Touristinnen herumkutschieren...
PS: "Gustavo" haben wir nie gefunden. Dafür Galixto. Geht doch!