Leute! Ich betone gerne einmal mehr, wie wundervoll es ist, ein schwieriges Sudoku zu knacken! Heute früh ist mir das gelungen! Ich hatte das Sudoku schon vor drei Tagen begonnen. Der Anfang lief gut. Dann stockte es. Ich kam nicht mehr weiter. Zu viele Möglichkeiten. Ich konnte nichts aussschliessen. In jedes Feld passten mindestens zwei Zahlen. Doch jedes Feld ist halt nur für eine Zahl vorgesehen.
Ich legte es weg. Für ein paar Stunden. Dann ein neuer Anlauf. Ging noch immer nichts.
Ich begann, die Felder mit allen Möglichkeiten mit Bleistift zu befüllen - aussichtslos.
Wieder weglegen.
Noch mal drüber schlafen.
Dann heute morgen die Lust, es noch mal anzugehen mit frischem Mut.
Die Bleistift-Spuren putzte ich weg.
Neu anfangen.
Und siehe da: Keine Minute nach dem Start fand ich die erste Zahl. Es war die Schlüsselzahl. Von da an war es leicht. Wie ein Puzzle fügte sich alles zusammen. Und kurz darauf lag das Sudoko gelöst vor mir.
Und nun? Was sagt mir das?
Dass es Geduld braucht. Einen frischen Geist. Wahrscheinlich auch, dass es eher verwirrt, zu viele Möglichkeiten zu sehen als dass es hilft.
Und auch, dass ich mit Fleiss ans Ziel komme. Oder besser: Mit Lust auf Lösung. Nicht erzwingen, hirnen, bis nix mehr geht.
Nein, es soll sich natürlich ergeben. Und das nehme ich daraus mit.
Ich kann noch ewig darüber nachdenken, ob ich Crêpière werden soll oder nicht. Es bringt nix.
Es wird sich zeigen.
Und bis dahin gehe ich raus in die Natur und geniesse die unfassbar wundervolle Bergwelt.