"Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt."
Nun, dieses Zitat kennt wohl so ziemlich jeder von euch. Mir hat es schon immer gefallen. Heute besonders. Ich hab's die letzten Monate ein bitzli vergessen. Und jetzt bin ich dankbar, dass es mir heute auf dem Heimweg über den Weg gelaufen ist. Fast aus dem Nichts.
Könnte man denken.
Ist es aber nicht.
Also, aus dem Nichts, mein ich.
Viel mehr ist es so, dass ich heute Nachmittag viele wertvolle Erkenntnisse hatte, mit dankbarer Unterstützung einer Truppe kluger Menschen. Es ist nämlich so, dass es mir mitunter passiert, dass ich vor lauter Wege, Strassen, Pfaden, Weglein und Autobahnen gar nicht weiss, auf welcher Bahn und in welche Richtung ich gehen soll. Noch bevor ich den ersten Schritt mache, sehe ich Hindernisse, befürchte, nicht zu reüssieren (I like this word!) und beginne gar nicht erst. Würde ich das von aussen bei jemand anderem sehen, würde ich grosse Augen machen. Ich würde erkennen, woran es liegt, was hindert, was das berühmte "wahre Thema" ist.
Nun, bei mir selber bin ich offensichtlich betriebsblind.
Wie gut, dass es Menschen gibt, die ihren Aussenblick mit mir teilen. Merci!
"Mach mal den ersten Schritt, dann wird es sich schon zeigen." Wie Schuppen fällt es mir von den Augen. Heja! So sehe ich das doch auch. Und es erinnert mich an eine spitze Feder, die ich vor langer Zeit mal geschrieben und dann etwas später hier veröffentlicht habe.
Was hindert mich? Wovor fürchte ich mich?
Und passend dazu "What if I fall? Oh but my darling, what if you fly?"
Noch bin ich nicht ready zum Abheben. Ich stehe am Anfang. Den Fuss zum ersten Schritt habe ich schon ein bitzli angehoben. Ich weiss, dass ich in meinem Leben schon oft die beste Richtung gefunden habe. Auch wenn es mittendrin grad ganz und gar nicht so aussah.
Mein Leben ist eine interessante Reise.
Der nächste Schritt kann folgen.
To be continued.