Dienstag, 16. Februar 2016
Wie oft bin ich wohl in diesen diversen Kuba-Aufenthalten in einem Restaurant gesessen, habe aufmerksam die umfangreiche Menü-Karte studiert und lange überlegt, was ich denn bestellen soll. Und als ich es dann endlich wusste, kam oft: „No hay“. Das haben wir nicht. Nice. Eine Karte voller Dinge, die es gar nicht gibt.
Oke, mittlerweilen weiss ich es ja besser und frage einfach grad am Anfang, was es denn gibt. Das erleichtert die Bestellung ungemein.
In Restaurants war ich dieses Jahr noch nicht so oft. Aber eingekauft habe ich schon viel. Und wie oft ich da „no hay“ gehört habe, weiss ich schon gar nicht mehr. Hier eine kleine Auswahl meiner „Lieblings-No-Hay“:
In der Apotheke: Gibt's hier Pflästerli? No hay.
Im Lebensmittelgeschäft: Gibt's hier Wasser? No hay.
Beim Gemüsehändler: Gibt's hier Zwiebeln? No hay.
In der Haushalt-Abteilung: Gibt's hier WC-Papier? No hay.
In der Bäckerei: Gibt's hier salziges Brot? No hay.
Und das schönste daran: Man muss dann gar nicht gross weiter suchen. Denn wenn es an diesem Ort das nicht hat, dann gibt es mit äusserst grosser Wahrscheinlichkeit das Gesuchte auch im Umkreis von mindestens 20 Kilometern nicht.
Im Falle von WC-Papier ist das ein wenig doof.