31. Januar 2016
Ich mag Tiere. So grundsätzlich. Es gibt ein paar Ausnahmen, aber die meisten Tiere mag ich wirklich. Zum Glück. Denn sonst wäre es hier in Kuba mitunter doch recht aufreibend. Keine Ahnung, wie oft ich schon an der Zimmerwand ein Eidechsli angetroffen habe. Oder es kommt ein Eidechsli hinter dem Spiegel hervor, während ich nichts ahnend am Zähne putzen bin. Aber diese Tierli sind ja zum Glück süss. Etwas weniger schön sind Spinnen an der Zimmerdecke. Hab ich zum Glück erst einmal angetroffen. Oder Santanillas. Die sind wirklich gemein. Das sind ganz kleine Mini-Ameisen. Und die können überall sein. Mit überall meine ich auch überall! Einmal hatte ich eine im BH... Madremia! Wie die beissen können! Das schmerzt den ganzen Tag.
Auch nicht so toll sind die 7000 Güggel und Hunde, die mich jeden Morgen ab 04.00 Uhr mit ihrem Krähen und Bellen vom Schlafen abhalten. Und die dann eigentlich mehr oder weniger den ganzen Tag über weiter lärmen. Ebenfalls doof sind die Fliegen, die von den Schweinen in „meinem“ Hinterhof angelockt werden. Ganz zu schweigen von den Mücken, die sich offenbar nicht satt saugen können an meinem Schweizer Blut.
Hab ich gesagt, ich mag Tiere? Ok, ich überleg mir das noch mal!