Dienstag, 8. März 2016
Nach einem weiteren sehr faulen Tag mache ich mich am Abend mit Y. auf zur Bombonera. Heute ist da auch Fussballtraining und es hat einige Zuschauer, die sich das Training ansehen. Es sind so viele Leute im Stadion wie noch nie und ich bin froh, dass ich mit kubanischer Begleitung unterwegs bin.
Y. läuft so schnell wie nie und ich halte mit im Wissen, dass er nach spätestens fünf Runden aufhören wird und ich dann mein Tempo laufen kann. Ich bin fast froh, dass er dann schon nach vier Runden aussteigt und sich Liegestützen und Rumpfbeugen zuwendet. Ich laufe weiter und geniesse „den Flow“. Heute fühlt sich Laufen einfach wunderbar an.
Im „Outdoor-Fitness-Center“ nebenan geht das Kraft-Training weiter. Also, für Y. Ich begnüge mich auch heute wieder damit, ein wenig zu spielen. Nur das Armtraining mache ich mehr oder weniger ernsthaft. Es gefällt mir, zu testen, wie viel Kraft in mir steckt und ich bin überrascht, dass ich mehr leisten kann als bisher angenommen. Einer geht immer noch. Das ist schön.
Dass mir beim Abendessen die Gabel fast aus der Hand fällt, ist natürlich reiner Zufall...