Mittwoch, 16. März 2016
Langsam aber sicher weiss ich es jetzt dann wirklich gut. In Kuba zu leben bedeutet mitunter, dass man besser keine konkreten Pläne macht. Oder dass man zumindest eine grosse Flexibilität an den Tag legen muss.
Die Reise nach Havanna haben wir verschoben. Im Haus, in dem Y. und ich unterkommen wollen, wird gestrichen und es gibt keinen Platz für uns.
Also umdenken.
Kein Havanna.
Kein Mojito.
Kein Malecón.
Und wisst ihr was? Ich finde es gar nicht so schlimm...! Der kubanische Lifestyle scheint auf mich abzufärben. Gelassenheit – oder ist es bereits Gleichgültigkeit? - scheint zu meinen neuen Fähigkeiten zu gehören!
Einmal mehr verbringe ich den Tag mit lesen, schreiben, Landkarte studieren, träumen und mich auf morgen freuen.
Denn morgen reise ich weiter, komme was wolle!