Freitag, 11. März 2016

Tranquila

Mittwoch, 9. März 2016
und Donnerstag,10. März 2016

Freunde, was soll ich sagen? Ich tue NICHTS. Echt. Ich verbringe diese beiden Tage so unglaublich ruhig, dass es nix zu erzählen gibt. Ausser vielleicht, dass ich am Mittwoch im Bett Znacht (Gurken, Brötli, Würstli...) gegessen habe und dazu einen Film geguckt habe. Und dass ich heute Donnerstag mit der Schwester von Y. Zement, Armierungseisen und Bausteine für ihr im Bau stehendes Haus gesucht habe. Was bei uns das Bauunternehmen logischerweise mitbringt oder ein „Selbstbauer“ im Baumarkt kauft, muss hier mühsam und eher illegal ergattert werden. Nach einer Stunde Hin- und Herfahren auf dem schlottrigen Pferde-Anhänger bin ich nach Hause gegangen. Den Rest des Tages habe ich mit lesen, schreiben und mir die Fingernägel lackieren lassen verbracht.

Ich bin nun seit sechs Wochen in Kuba. Und seit einigen Tagen scheint auch meine Seele den Weg hierher gefunden zu haben. Ich habe mich an Vieles gewöhnt und finde es (immerhin momentan) ganz schön, einfach nichts tun zu müssen. Ich kann schlafen, lesen, schreiben, spazieren, denken – wann und so lange ich will.
Das ist gut.