Sonntag, 3. April 2016
Hab ich gesagt, dass ich gestern früh schlafen ging? Nun, richtiger ist: Ich habe mich früh ins Bett gelegt. Denn schlafen konnte ich dank eines Killermixes in meinem Magen nicht wirklich hervorragend. Darum ist es umso schöner, dass ich für heute eh einen Tag Pause eingeplant habe. Ich schlafe erst mal richtig aus, esse vorsichtig ein bisschen Frühstück. Das passt schon ganz gut. Dann kümmere ich mich mal ein bisschen um mein Velo. Richte ein bisschen hier etwas und dort etwas. Putze es ein wenig und mache eine kleine Rundfahrt zum Testen, ob ich denn auch alles wirklich gut gerichtet habe.
Nun, es scheint alles in Ordnung zu sein.
Ich mache mich auf, meine belgischen Freunde zu besuchen. Wir wollten uns nämlich eigentlich gestern treffen. Doch aus den bekannten Gründen, lag ich dann ein wenig flach.
Bei meinem Eintreten liegen dann die Belgier flach. Zum Glück jedoch nur aus Müdigkeitsgründen.
Am Nachmittag gönne ich meinen müden Beine eine intensive Pause und lege sie schön nebeneinander aufs Bett. Lesen, träumen, schlafen ist schon auch ganz schön.
Viel mehr mach ich heute nicht mehr. Ausser noch kurz einen Mojito mit den Belgiern trinken. Sie heissen übrigens Luc (der Grosse) und Filip (der Kleinere), das weiss ich seit unserer Ankunft gestern in Trinidad, als wir uns dann zur Verabschiedung noch kurz vorgestellt haben.
Heute wird's also nix mit tanzen in der Cueva. Ich habe schlicht und einfach weder die Energie noch die Lust, den halsbrecherischen Weg zu dieser Disco hochzumarschieren. Und tanzen könnte ich wohl mit meinen immer noch recht müden Beinen auch nicht so rosig. Man wird ja übrigens auch älter und vernünftiger. Und so ganz alleine in die Höhle will ich nicht. Und wenn ich an meine Weiterfahrt morgen denke, ist sowieso alles klar.
Also easy freasy um halb zehn ins Bett.
Ist auch ganz nett.