Dienstag, 26. April 2016

Tips zum Velofahren in Kuba

Sonntag, 17. April 2016

Die kubanische Landschaft ist wunderschön und lenkt einen immer wieder von der Strasse ab. Das kommt selten gut. Höchstens 5 Sekunden herum gucken, dann wieder auf die Strasse schauen – das nächste Schlagloch ist bestimmt nicht weit.

Wegweiser beachten, auch wenn sie noch so geheimnisvoll und unverständlich sind; sie haben einen Sinn und weisen den Weg.

Kilometer-Angaben nicht für bare Münze nehmen. Einfach radeln bis zum Ziel.

Eine auf der Karte eingezeichnete Strasse bedeutet nicht unbedingt, dass hier auch wirklich ein befahrbares Terrain vorhanden ist. Im Zweifelsfalle mehrere Einheimische im Abstand von rund 100 Metern nach ihrer Meinung fragen. Dann umkehren.

Am besten mit einem Velo unterwegs sein, das eine gute Federung hat – es lohnt sich.

Frauen mit mehr als Körbchengrösse B machen sich auf viel Bewegung gefasst. Es sei denn, sie hätten ein Velo mit guter Federung…

Immer genügend Trinkwasser dabei haben. Gut möglich, dass in den Läden gerade kein Wasser käuflich ist.

Frühzeitig nach einer Pinkelmöglichkeit Ausschau halten. Geeignete Bäume am Strassenrand sind rar.

Überholende Autos und Lastwagen hupen fast immer. Das erschreckt auch nach 2000 Kilometern noch. Dagegen hilft ein frühzeitiges Zurückschauen (sobald man das Fahrzeug hört und es noch nicht gehupt hat), um dem Fahrer so zu signalisieren, dass man ihn gesehen hat. Die Wahrscheinlichkeit, dass er dann hupt, ist wesentlich kleiner. Ausgeschlossen ist es nicht.

Geniessen – es ist fantastisch und einmalig, hier unterwegs zu sein!

Gute Fahrt – live the ride!